Donnerstag, 18. August 2011

1. Post

Hey Leute ich werde in diesem Blog über ein Tier aus dem Tierpark schreiben. 
                                                                
Am Anfang mussten wir je drei Tiere drei Minuten beobachten und uns dazu Notizen machen
Hier sind meine drei Berichte:

Stirnlappenbasilisk (1.Priorität)
                            
   Photo von Hans Hillewaer                                                                                                                               Am Anfang der drei Minuten sass er einfach nur auf einem Stück Holz da mit einer majestätisch anmutenden Haltung und starrte durch die Glaswand, die ihn von der Freiheit trennt, eine Pflanze mit grossen, runden Blättern an ; wieso weiss wahrscheinlich nur er und der liebe Gott. Vielleicht erinnerte sie ihn an seine Heimat den Regenwäldern und Feuchtgebieten Mittelamerikas. Doch dann drehte er plötzlich seinen Kopf etwas gegen rechts oben. Irgendetwas musste seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, was,  weiss ich nicht, vielleicht war es einer der Wassertropfen, die von der Decke auf die grossen, runden Blätter der Pflanze tropften. Einen kurzen Moment hatte ich das Gefühl, dass er mich anstarrte als hätte er Angst, als wäre er es nicht gewohnt, dass jeden Tag dutzende Menschen an ihm vorbei gehen und ihn beobachten. Doch während ich mir Gedanken darüber gemacht hatte, kam er zur Besinnung und drehte seinen Kopf wieder ruckartig etwas gegen links unten und wandte sich wieder den grossen, runden Blättern zu.  Es machte den Eindruck als würde er wahrscheinlich am liebsten durch die ihn von der Freiheit trennende Glasscheibe gehen und seine Umgebung erkunden,  als immer nur diese Blätter anzustarren.  Davon kann er leider nur träumen.

Wieso ich gerne über den Stirnlappenbasilisk in meinem Projekt schreiben würde:                         
Ich habe zuerst ein Bild vom Stirnlappenbasilisken auf dem Blog von Herrn Läderach gesehen. Mich  faszinierten seine grüne, schuppenartige Haut, doch am meisten hat mich fasziniert, dass der Stirnlappenbasilisk anscheinend kurze Strecken über Wasser gehen kann.          






Ussurischer Braunbär (2.Priorität)
                                                                                                                                                                                                                       Photo von Jean-noël Lafargue                                                                                                                                                                        Die Braunbären habe ich leider die ganzen drei Minuten nicht gesehen. Vielleicht war es ihnen einfach zu heiss und sie haben sich  einen schattigen Ort gesucht, wo sie sich hin zurückziehen können und haben dort die ganze Zeit verbracht,  bis es etwas kühler geworden ist.  Es könnte aber auch sein, dass sie sich an den Bauarbeiten im unteren Teil ihres Geheges gestört haben und sich in irgendeine ruhige Ecke in ihrem Gehege zurückgezogen haben. Aber es besteht auch die Möglichkeit, dass sie es einfach nicht mögen, wenn Besucher sie stören und sich deshalb zurückgezogen haben.                                                                      
 Wieso ich gerne über den Bären in meinem Projekt schreiben möchte:                                               
Am Bären fasziniert mich, dass er fast immer als wildes Raubtier dargestellt wird, es jedoch erwiesen ist, dass man die meisten Unfälle vermeiden könnte ob es  jetzt Mensch oder Tier betrifft und dass es Menschen gibt, die mit Bären sogar zusammen leben können.  


Schneehase (3.Priorität)
Photo von U.S. Fish and Wildlife Service
                                                                                                                                 Als ich zum Gehege ging, konnte ich aus etwa 3 Metern Entfernung sehen,  wie der Schneehase um einen kleinen Strauch spurtet, doch sobald er bemerkt, dass ich in der Nähe bin, hält er an als hätte ich ihn bei etwas gestört, was Besucher des  Tierparks gar nicht sehen dürften. Sein Fell ist hellbraun, doch an  den Innenseiten seiner Beine und am Bauch zeigt sich noch sein winterliches Gewand. An diesen Stellen ist er schneeweiss. Seine dunkelbraunen Augen zucken erschrocken zusammen, was mir noch mehr das Gefühl gibt, ihn gestört zu haben, denn ich bin der einzige Tierparkbesucher,  der dort ist.  Es scheint mir fast, als hätte der Schneehase die kurze Zeit genossen, in der er nicht gestört worden ist, da an seinem Gehege jeder Tierparkbesucher  vorbei kommt,  der ins Vivarium will und das bedeutet für ihn, dass fast immer jemand an ihm vorbei muss.  Während ich mir das notiere, hoppelt der Schneehase in eine Ecke seines Geheges, wo er dann auch geblieben ist.                           

Wieso ich gern über den Schneehasen in meinem Projekt schreiben möchte:
 Mich fasziniert am Schneehasen, dass sein Fell die Farben mit den Jahreszeiten ändert.     

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